Coachingsitzungen:

Nach der Formulierung von zwei vorrangigen Zielen (Klare Kommunikation und Rückmeldung; Eigene Ziele und Vorstellungen von Mitarbeiterführung definieren und mit der Geschäftsleitung klären) wurde in der 1. Sitzung ein Rating der bestehenden Situation eingesetzt. Die Fragen dazu wurden gemeinsam entwickelt und dienten auch bereits der Reflektion und Fokussierung des Coachee. Die Ratingskala war mit 1-10 vorgegeben. Abgefragt wurde die Zufriedenheit des Coachee mit dem Ist-Zustand. Ergebnis der Methode war ein aktuelles Bild der Situation.

Daraus ergab sich das Thema für die erste Sitzung. Der Coachee identifizierte seinen Anteil am Problem, suchte Änderungsmöglichkeiten und erarbeitete einen Handlungsplan bis zur nächsten Sitzung. Methodisch wurde von mir z.B. mit systemischen Fragen, Zuhören auf unterschiedlichen Ebenen, Klären und Einfordern gearbeitet, um den Coachee bei seinem Reflektionsprozess zu begleiten. „Hausaufgaben" im Sinne von Nachdenken über eine Leitfrage schlossen den Coaching-Regelkreis von Anliegen, Identifizieren und Umsetzen.

Nach dem Modell des Co-Active Coachings wurde der Coachee über Challenges (Herausforderungen) ermuntert, über selbstgesetzte Grenzen zu gehen („das kann ich nicht"). Aus den Challenges fand der Coachee zu einer festgelegten Handlung, wann diese zufriedenstellend ausgeführt ist und bis wann sie erledigt sein soll. Die Erfahrung mit den Challenges wird grundsätzlich in der nächsten Sitzung aufgenommen. Challenge bestand zum Beispiel in diesem Fall darin, täglich ein Mitarbeitermeeting am Morgen einzuführen und Probleme, die am Vortag aufgetreten waren, klar anzusprechen.